Old economy vs. new economy

Written on July 18, 2007

Wie der eine oder andere vielleicht mitbekommen hat, passiert hier in der letzten Zeit recht wenig.

Grund hierfür ist, dass ich momentan in nicht-IT-Projekten bei meinem Arbeitgeber sehr stark eingebunden bin.

Dabei ist mir in den letzten Wochen (leider) eines doch relativ häufig aufgefallen:

Die Unternehmen der old economy (z.B. Stahlhandel etc.) wirken dem Kunden gegenüber wesentlich engagierter als die der new economy (Softwarehäuser etc.).

Konkret merke ich dass aktuell daran, das wir Software für FEM und PDM anschaffen möchten, wir aber entweder von den Softwarehäusern keine qualifizierten Angaben zu dem jeweiligen Produkt erhalten können oder falls wir diese haben, ewig (mehrere Tage bis Wochen) auf ein Angebot warten müssen.

Gerade die IT-Branche mit Ihren ausgefeilten CRM-, ERP-, [SonstigeAkronyme]-Software sollte doch in der Lage sein den Kunden mit Standardlösungen schnell bedienen zu können - insbesondere dann, wenn der Kunde ausdrücklich sagt "ES EILT!".

Unter diesem Aspekt erscheinen die Unternehmen überhaupt nicht jung, dynamisch etc - ganz im Gegenteil eher als sehr statisch mit festgefahrenen Prozessen in der Arbeitsabwicklung, die kein Denken links oder rechts des Pfades zulassen...

Sicher gilt dies nicht für alle Unternehmen, aber bei ca. 15 IT-Unternehmenskontakten in knapp einem Monat mit sehr ähnlichem Resultat lässt das doch schon ziemlich tief blicken.

Natürlich gibt es auch löbliche Ausnahmen, so z.B. QualityHosting, wo schnell und unkompliziert die Partitionierung am dedizierten Server geändert wurde oder auch bei DELL, wo ich den Preis für ein individuell konfiguriertes NAS innerhalb von einem halben Tage hatte und das zu einem Preis, der deutlich unter dem Standard-Preis auf der Website lag.

Just my 2 cents ;-)

PS: Mein Blog ist umgezogen nach http://blog.alexonasp.net